Operation Lagune

19. – 22. Oktober 2017

 

Die Biennale in Venedig ist eine der wichtigsten und inspirierendsten Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst. Alle zwei Jahre zieht sie Künstler, Galeristen und Kunstinteressierte aus aller Welt nach Venedig. Kuratorin der 57. Biennale ist die Französin Christine Macel, Chefkuratorin am Musée National d’Art Moderne im Centre Pompidou. In den Giardini im Stadtteil Castello präsentieren sich die Länder in den nationalen Pavillons, in den Hallen der Arsenale ist eine große Ausstellung zu sehen. Einzelne Kunstprojekte sind darüber hinaus im gesamten Stadtgebiet verstreut.

Prof. Dr. Andreas Bee, langjähriges Mitglied im Vorstand der Künstlerhilfe und Inhaber eines Lehrstuhls für zeitgenössische Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, wird die Reise leiten. Er kennt die Stadt und die Lagune von zahlreichen Besuchen.

 

Reiseverlauf im Detail 

Donnerstag
Gemeinsamer Flug von Frankfurt nach Venedig Marco Polo.
Treffen mit Andreas Bee am Flughafen und Transfer mit Taxibooten zum Hotel.
Nach dem Einchecken im Hotel kleiner Spaziergang, Aperitif in Harrys Bar, Eisessen auf dem Campo Santa Margherita
20:30 Uhr gemeinsames Abendessen im Paradiso Perduto im Stadtteil Cannaregio.

Freitag
Mit dem Vaporetto geht es nach dem Frühstück zur Biennale. Das Ausstellungsgelände nimmt einen Teil der öffentlichen Gärten, der »Giardini Pubblici«; ein. Jedes Land präsentiert dort seine ausgewählten Künstler in einem eigenen Pavillon, von denen einige von bedeutenden Architekten des 20. Jahrhunderts entworfen wurden. Der deutsche Pavillon wird in diesem Jahr von Susanne Pfeffer, Direktorin des Fridericianum in Kassel, kuratiert. Sie hat die Künstlerin Anne Imhof (*1978) ausgewählt. Das Werk von Imhof, die an der HFG in Offenbach studiert und an der Städelschule in Frankfurt ihren Abschluss gemacht hat, umfasst malerische, skulpturale, installative sowie performative Arbeiten. Der von Anne Imhof gestaltete Pavillon wurde mit dem Golden Löwen ausgezeichnet.

Nach einem ausführlichen Rundgang zu ausgewählten Pavillions und einem kleinen Mittagessen geht es gegen 16 Uhr zurück ins Hotel. Um 18 Uhr geht es mit dem Vaporetto zu einem gemeinsamen Abendessen in Harrys Dolci auf der Guidecca.

Samstag
Vormittags sehen wir vor allem raumgreifende Installationen und große Objekte der Biennale in der beeindruckenden 316 Meter langen Corderia im Arsenale. Zu Zeiten der Republik wurden in der Halle der Werftanlage Schiffstaue hergestellt. Um 13:30 Uhr gemeinsames Mittagessen in San Trovaso unweit der Accademia im Sestiere Sorsoduro. Der Nachmittag ist für den Besuch des Museums Punta della Dogana reserviert. Der Abend steht zur freien Verfügung.

Sonntag
Nach dem Frühstück besuchen wir um 11 Uhr die Ausstellung im Palazzo Fortuny, im Sestiere von San Marco in Venedig. Der Palast aus dem 15. Jahrhunderts erhielt seinen Namen durch seinen letzten Besitzer, dem Bildhauer, Architekten und Erfinder Mariano Fortuny y Madrazo. Fortuny lebte und arbeitete in dem Palazzo bis zu seinem Tod 1949. Die Ausstellungen in diesem Palast gehören seit Jahren mit zu den Höhepunkten einer Venedigreise.

Enthaltene Leistungen

Hinflug
Lufthansa (Economy) Frankfurt/Main – Venedig
Donnerstag, 19. Okt. 2017
Flug LH 326 um 12.40 Uhr Frankfurt/Main, an Venedig 13.55 Uhr

Rückflug
Lufthansa (Economy) Venedig – Frankfurt/Main
Sonntag, 22. Okt. 2017.
Flug LH 329 um 18.15 Uhr Venedig, an Frankfurt/Main 19.40 Uhr

Unterkunft 3 Übernachtungen incl. Frühstück im 4* Hotel
Wassertaxi vom Flughafen zum Hotel und zurück
2-Tageskarte für Giardine und Arsenale
3-Tage-Vaporetto-Ticket (Wasserbus)
Führung durch Prof. Dr. Andreas Bee

Der Gesamtpreis ca. 1100,– Euro pro Person

Der Flug und das Hotel werden über das Reisebüro Koch in Frankfurt gebucht. Der Rest für die Gruppe vor Ort. Das Reisebüro Koch hat ein Partnerbüro in Venedig.

Nicht enthaltene Leistungen

Mittag-/Abendessen, Trinkgelder etc. sind nicht enthalten

 

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung bis zum 31. August 2017 unter anmeldung@kuenstlerhilfe-frankfurt.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.